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Sportrasenfelder und Umwelt

01. 03 2020 - News

In der Schweiz, wie auch in ganz Europa, ist das Thema Kunstrasen aktueller denn je. Immer mehr Ausbau- oder Sanierungsprojekte von Kunstrasen in den Gemeinden stossen als kontroverses Thema auf Opposition. Die ökologischen Auswirkungen von synthetischen Rasen, die aus Granulaten aus dem Recycling von petrochemischen Produkten bestehen, und das Gesundheitsrisiko im Zusammenhang mit ihrer Toxizität, werden in Frage gestellt. Die ASSA bearbeitet das Thema aktiv, um die Gemeinden bei ihren Projekten zu unterstützen.

Die ASSA steht, zusammen mit einigen Mitgliedern, mit zwei Forschungsinstituten in Verbindung: Mit der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und dem Fraunhofer Institut UMSICHT (Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik) aus Deutschland. Diese Forschungszentren arbeiten an der Sammlung und Analyse wissenschaftlicher Daten, um die aktuellen Erkenntnisse über die ökologischen Auswirkungen von Oberflächen aller Rasenarten zu verbessern. Das Ziel des wissenschaftlichen Ansatzes ist, für jeden Rasen-Typ eine umfassende Analyse zu erhalten, sei es für den Natürlichen oder Synthetischen – bestehend aus natürlichen (Kork, Kokosfasern) oder künstlichen Granulaten (Mikroplastik).

Diese Forschungsstudien sollten zur Versachlichung der politischen Debatten beitragen und es den Behörden letztendlich ermöglichen, die Planung, Durchführung und Entwicklung ihrer Sportanlagen zu verbessern – sowohl im Einklang mit dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung als auch unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Nutzenden.

 

Die Resultate der Studie der ZHAW (im Auftrag der Stadt Zürich) finden Sie hier. Weitere Dokumente zur Studie:

 

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