Im Rahmen des regelmässigen Kontakts zwischen BASPO, Swiss Olympic, KKS und ASSA konnten die nachfolgenden Fragen beantwortet werden. Die Seite wird laufend ergänzt.

Die Antworten beruhen auf dem Stand vom 29. Mai 2020. Der Bundesrat hat am 27. Mai weitere Lockerungen im Sport beschlossen. Diese gelten ab 6. Juni und voraussichtlich bis 6. Juli. Voraussetzung bleiben in allen Fällen entsprechende Schutzkonzepte. Die Entscheide des Bundesrates sind hier zu finden. Die Hygiene-Empfehlungen des BAG sind bei sämtlichen Sportaktivitäten stets zu beachten.

Die Grafik für Verhaltensempfehlung im Sport von Swiss Olympic wurde überarbeitet. Diese Grafik zum Aufhängen in den Sport-Infrastrukturen (gültig ab 6. Juni 2020) finden Sie hier. (Italiano qui)

Bei weiteren Fragen rund um Sportinfrastrukturen dürfen Sie sich gerne beim ASSA-Sekretariat melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nützliche Links:

 

FAQ :

 

SPORTANLAGEN:

a) Muss eine Sportanlage ab dem 6. Juni 2020 noch ein Schutzkonzept haben? Und was gibt es für Vorgaben?

Ja, jeder Betreiber muss auch ab dem 6. Juni 2020 ein Schutzkonzept haben. Dieses Konzept wird nicht vom Bund plausibilisiert und muss auch nicht von der Gemeinde oder dem Kanton validiert werden - ausser es wird explizit verlangt. Für die Schutzkonzepte ab dem 6. Juni 2020 können die bestehende Anlage-Konzepte vereinfacht und an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Die ASSA hat hier für ihre Mitglieder Muster-Schutzkonzepte für Hallen- und Freibäder sowie für die übrigen Sportanlagen erstellt.

BAG/BASPO machen für die Schutzkonzepte der Anlagebetreiber keine Vorgaben. Es ist dem Anlagebetreiber überlassen, wie er dazu beitragen kann, dass die Hygiene-Massnahmen bestmöglich eingehalten werden können. BAG/BASPO raten, sich für den Vereins-Betrieb der Anlagen möglichst nahe an die Garderoben-Standardabläufe anzunähern. BAG/BASPO können aber lediglich für den Vereinsbetrieb Vorschläge machen – für die Schulnutzung kann es wieder kantonale Unterschiede geben.
 

 

b) Wo finde ich Beispiele für Anlage-Schutzkonzepte, die mit den ab 6. Juni 2020 geltenden neuen Massnahmen angepasst wurden?

Die Gemeinden und Städte sind derzeit dabei, die Schutzkonzepte für ihre Sportanlagen anzupassen. Muster-Schutzkonzepte von der ASSA finden Sie hier.
 

 

c) Wie viele Personen können ab dem 6. Juni 2020 in einer Sportanlage untergebracht werden?

Um den sozialen Abstand von 2m zu respektieren, wird empfohlen, die Grenze der Personenzahl nach der Berechnung von einer Person pro 10m2 zu berechnen. Die Gruppengrösse 30 gilt nicht für den Sport. Die festgelegte Obergrenze von 300 Personen muss eingehalten werden.
 

 

d) Können öffentlich zugängliche Sportanlagen ab dem 6. Juni 2020 geöffnet werden?

Ja, allerdings müssen die Betreiber über ein Konzept (z.B. mit Abstandsmarkierungen, Plakate von BAG/Swiss Olympic anbringen etc.) verfügen, das die Übertragungsrisiken für Benutzer und Personal minimiert. Eine spezifische Überwachung oder Kontrolle des Zugangs ist nicht obligatorisch.
 

 

e) Welches Reinigungssystem ist in den Sportanlagen ab 6. Juni gefordert?

Die Reinigung der Anlage kann wieder normalisiert werden. Es kann grundsätzlich wieder wie vor COVID-19 gereinigt werden, unter Einhaltung der Hygiene-Ratschläge (2m-Abstand, Hände waschen, weiterhin regelmässiges Reinigen von Türgriffen und Handläufen).

 

f) Duschen und Garderoben: Bleiben die Duschen und Garderoben in Turnhallen für den Vereinssport weiterhin geschlossen? Umgezogen kommen – umgezogen nach Hause gehen - oder wird dies aufgrund des normalen Reinigungszyklus hinfällig?

Die Garderoben sollen wieder genutzt werden können. BAG/BASPO raten den Sportanlagenbetreibern, bei den Vereinssport-Belegungen (Abend und Wochenenden) möglichst nahe wieder an die Garderoben-Standard-Nutzungs- und Reinigungsabläufe wie vor COVID-19 zu gehen. Wenn immer möglich soll der Abstand von 2m eingehalten werden. Die Reinigung häufig benutzter Flächen wird empfohlen, eine spezielle Desinfektion ist jedoch nicht mehr erforderlich. Beim Schulsport, welcher in der Obhut der Kantone ist, gelten allenfalls andere Garderoben-Nutzungs- und Reinigungsabläufe.
 

 

g) Sind jetzt Trainings mit Gruppen von mehr als 5 Personen erlaubt?

Ja. Der Trainingsbetrieb ist für alle Sportarten ab dem 6. Juni ohne Einschränkung der Gruppengrösse wieder erlaubt, allerdings im Rahmen der festgelegten Obergrenze von 300 Personen. Jede Sportart kann normal trainieren (ohne 2m) - Wettkämpfe normal (ohne 2m) - sonst wenn möglich überall 2m einhalten, auch bei der Teambesprechung oder in der Garderobe, oder beim Ankommen und Verlassen der Sportanlagen.
 
 

 

h) Nicht Sportvereinsmässig organisierte Gruppen (z.B. Altersturnen Pro Senectute, Turnen der Landfrauen, Schwimmen Therapiestation, usw.), welche die Anlagen nutzen und im Normalfall kein Verbandsschutzkonzept haben: Reicht es wenn diese Organisationen das Standard-Schutzkonzept von SO für sich anpassen?

Ja, genau – auch für diese Gruppen soll das Standard-Schutzkonzept von Swiss Olympic dienen.

 

i) Sollten ab dem 6. Juni wieder die vollen Gebühren für die Nutzung der Sport- und Badeanlagen verrechnet werden (Vereine?/Einzelpersonen?)?

Die ASSA gibt keine Empfehlungen ab. Dies liegt im Ermessen von jeder Gemeinde und wird unterschiedlich gehandhabt. Auf dem GoogleSheets können verschiedene Praxis-Beispiele eingesehen werden. Grösstenteils werden wieder die normalen Gebühren verlangt, da wieder praktisch alles uneingeschränkt genutzt werden kann. Oft gibt es in diesem Jahr spezielle Eintritte/Saison-Pässe für fie Bäder.

 

j) Bei wem liegt die Vollzugskontrolle der Schutzkonzepte?

Wie bis anhin bei den Kantonen.

 

BÄDER:

a) Der Bund hat mitgeteilt, dass die Bäder am 6. Juni 2020 für die Öffentlichkeit geöffnet werden können. Was bedeutet das?

Ab dem 6. Juni 2020 können Schwimmbäder für die breite Öffentlichkeit geöffnet werden und nicht mehr nur für rein sportliche Aktivitäten. Entspannungsbereiche und Nichtschwimmbecken können den Gästen ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.
 

 

b) Was ist die maximale Kapazität für ein Freibad?

Die maximale Anzahl von Gästen in einem Schwimmbad wird nach der Regel von einer Person pro 10m2 berechnet.
 

 

c) Ist es notwendig, ein Contact Tracing (Rückverfolgbarkeit) für Bäder-Besucher/innen zu führen?

Nein. Besucher/innen von Bädern müssen nicht protokolliert werden.

 

d) Kann für die Berechnung der Maximalbesucher/innen-Anzahl bei der Wasserfläche anstelle des Wertes 10m2/Person der Wert 4m2/Person angewendet werden – unter Berücksichtigung, dass die Übertragbarkeit im chlorierten Wasser reduziert ist?

Nein. Die Hallen- und Freibäder werden für die Lockerungen vom 6. Juni 2020 gleich behandelt wie die Freizeitanlagen. Und in diesen Anlagen gilt über den ganzen Perimeter der Wert 10m2/Person. Die Berechnung für die Wasserfläche mit dem Wert von 4m2/Person ist nicht gestattet.

 

e) Dürfen die Sprunganlagen, Rutschbahnen oder Wasserspiele wieder normal und ohne weiteren Reinigungsaufwand bei Einhaltung der Abstandsregeln genutzt werden?

Ja

 

f) Wie geht man mit den Wartezonen VOR den Bädern um?

Dies liegt in der Verantwortung jeder einzelnen Gemeinde. Einige Gemeinden planen ein Slotbuchungssystem, welches bei Bedarf aufgeschaltet werden könnte. Viele Gemeinden publizieren die freien Plätze auf ihrer Webseite. Zum Teil werden Webcams installiert (muss den Besuchern kommuniziert werden). Teilweise können die Tickets nur online gekauft werden. Praxis-Beispiele finden Sie auch hier im GoogleSheets.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (ASSA) ist der Dachverband der Sportämter und Sportanlagenbetreiber unseres Landes. Sie besteht aus den beiden Sektionen Deutschschweiz und Suisse Romande/Tessin. Die Sportämter der grossen Städte und der meisten grösseren Gemeinden sind Mitglieder der ASSA-Sektionen.

 
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