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Nationale Kampagne gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung im Sport

Homophobie ist in der Schweiz traurige Realität. Tagtäglich erleiden Menschen verbale, physische oder psychische Gewalt aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Zugehörigkeit oder ihrer sexuellen Orientierung.

Es gibt zu dieser Problematik keine Statistiken. Doch ist an- zunehmen, dass diese Menschen auch in der Ausübung ihres Sports davon betroffen sind. Wie könnte es auch anders sein?

In der Sportwelt ist Homosexualität oft ein Tabuthema, und Gender-Diskriminierung gegenüber LGBTIQ Personen (in der englischen Terminologie verwendeter Begriff für Lesben, Homo- sexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle und Queers) ist weit verbreitet und führt zu einer Beeinflussung in der Wahl des Sports, den Letztere ausüben wollen. Viele trauen sich auch nicht, ihre sexuelle Orientierung zu offenbaren.

Vor diesem Hintergrund haben die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter und Swiss Olympic sich dazu entschieden, eine Kampagne ins Leben zu rufen, deren Ziel es ist, die Menschen für diese Problematik zu sensibilisieren und Ignoranz, Sexismus und Homophobie aktiv zu bekämpfen. Damit soll ein neues Bewusstsein geweckt und ganz allgemein Respekt und Toleranz gegenüber den Mitmenschen gefördert werden.

Eine Gleichbehandlung für alle fordert auch die Ethik-Charta im Sport, die von Swiss Olympic, dem Bundesamt für Sport (BAS- PO) sowie den Schweizer Sportverbänden getragen und mit konkreten Projekten gefördert wird.

 

Plakate und Flyer

Affiche A3                      Flyer

 

Merkblatt für Trainingsleitende

Affiche A3  

 

Wort des Präsidenten

Sami KanaanDie Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (ASSA) ist der Schweizer Dachverband der Sportämter und Sportan- lagenbetreiber und besteht aus 122 Mitgliedern verteilt auf das ganze Land.
Nebst ihren Funktionen zur Interessenwahrung ihrer Mitglieder sowie das Zur-Verfügung-Stellen einer Plattform für Wissens- austausch, hat sich die ASSA zum Ziel gesetzt, den Respekt für Werte im Sport zu fördern.
Wie verschiedene kürzlich in den Printmedien erschienene Artikel aufzeigen, ist Diskriminierung aufgrund sexueller Orien- tierung im Sport weitherum verbreitet und zwar sowohl in der Deutschschweiz, als auch im Welschland und im Tessin. Dieses heikle Thema wird oft verschwiegen und tabuisiert. Doch diese Diskriminierungen, namentlich Homophobie, verursachen bei homosexuellen Personen, speziell bei jungen Menschen, einen enormen Leidensdruck.
Aus diesem Grund möchten wir Sportlerinnen und Sportler, sowie deren Umfeld und die Zuschauerinnen und Zuschauer für diese Problematik sensibilisieren. Zu diesem Zweck wurde von der ASSA und Swiss Olympic eine nationale Kampagne in italienischer, deutscher und französischer Sprache ins Leben gerufen. Verbreitet wird die Kampagne durch die Mitglieder der beiden Institutionen in der ganzen Schweiz mittels Plakaten sowie einer Faltbroschüre.
Jeder Mensch hat das Anrecht, den Sport seiner Wahl unter bestmöglichen Bedingungen auszuüben und zwar unabhängig von seiner sexuellen Orientierung.
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit gegenüber dieser Kampagne.
 

Sami Kanaan,
Präsident der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (ASSA
Kultur - und Sportminister der Stadt Genf, Vize-Bürgermeister der Stadt Genf

 

Kontakt

Schweizerische Schwulenorganisation:

 
Pinkcross
 
Lesbenorganisation Schweiz:
 
LOS
 
 
Fédération Genevoise des Associations LGBT:
 

GE LGBT

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