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Nr. 2 / 2013 - Oktober  facebook  twitter  
       

Studie zur Planungsoptimierung der Sportanlagen
Terrain de sport

Am 9. September 2013 hat die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (ASSA) zusammen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) die «Sportanlagenstatistik 2012» vorgestellt. Vor den Medienvertretern hat die ASSA den Autoren der Studie gratuliert und sich beim BASPO bedankt, das dieses Projekt ermöglicht hat.

Die Sportanlagenstatistik 2012 weist schweizweit rund 32'000 Sportanlagen aus und ermöglicht interessante Vergleiche. Der Direktor des BASPO, Matthias Remund, hat die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und Gemeinden betont. Dank ihrer aktiven Mitwirkung sind 91% der Anlagen erfasst worden. Wenn nur die Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern betrachtet werden, erreicht der Deckungsgrad sogar 99%!

Diese Studie ist die erste seit 1986, die in einem Dokument sämtliche Sportanlagen in der Schweiz zusammenfasst. Die Statistik dient den Kantonen, Städten und Gemeinden als wichtiges Planungsinstrument und unterstützt sie dabei, die Bedürfnisse der Bevölkerung auf das aktuelle Sportanlagenangebot abzustimmen. Zudem sind die darin aufgeführten betriebswirtschaftlichen Daten sowohl für die Besitzer als auch für die Betreiber der Sportanlagen eine wertvolle Stütze.

Konsultieren Sie den Kurzbericht zu den Studienergebnissen auf der Website der ASSA: www.assa-asss.ch.

Der Nationalrat nimmt eine Motion zur Sportförderung an
Am Donnerstag, dem 26. September 2013, hat der Nationalrat eine Motion mit 169 gegen 5 Stimmen angenommen, welche den Bundesrat dazu auffordert, eine Vorlage zur konkreten Förderung des Breitensports, des Nachwuchssports und des Spitzensports auszuarbeiten. Der Bundesrat hatte die Motion anfangs Sommer negativ beurteilt und erläuterte, dass er aufgrund des neuen Sportförderungsgesetzes bereits in der Lage ist, zielgerichtete Vorlagen zur Sportförderung zu unterstützen. Da die Argumente der Regierung nicht überzeugt haben, soll nun der Ständerat über diese Motion Stellung nehmen.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Eine optimale Planung der Sportanla-gen ermöglicht den Kantonen, Städten und Gemeinden, geeignete Rahmen-bedingungen zu schaffen, um den Sport in der Gesellschaft zu fördern. Für die Sportförderungsverantwortli-chen, die bestrebt sind, den Bedürf-nissen der Bevölkerung gerecht zu werden, sind Werkzeuge, die dazu beitragen, die Planung zu verbessern, von grösster Bedeutung.

Bei der «Sportanlagenstatistik 2012» handelt es sich um eine im Laufe der vergangenen Jahre erstellte präzise Bestandserfassung, beauftragt vom Bundesamt für Sport. Seien es Fuss-ballplätze, Turnhallen, Eishallen oder zweckspezifische Anlagen – die Studie deckt die Schweizer Sportlandschaft flächendeckend ab und dient als Ent-scheidungsfindungshilfe bei der Um-setzung der Sportpolitik auf nationaler, kantonaler oder Gemein-deebene.

Einmal mehr haben die verschiedenen Schweizer Stellen und Behörden pro-duktiv und zum Wohle aller zusam-mengearbeitet. Als Dachorganisation der Sportämter schätzen wir uns glücklich, auf solche Synergien zählen zu können und freuen uns schon heute auf zukünftige gemeinsame Vorhaben.

Freundliche Grüsse

Sami Kanaan, Präsident ASSA
Conseiller administratif (Stadtregierung) der Stadt Genf

 

Herausgeber und Redaktion:
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter
sebastien.reymond@assa-asss.ch
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