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Nr. 1 / 2013 - Juni  
       

Die Olympischen Jugend-Winterspiele im Fokus
Half pipe

«Das "Nein" des Bündner Volkes gegen das Grossprojekt Olympische Winterspiele 2022 ist kein "Nein" gegen die Förderung des Breiten-, Nachwuchs- oder Leistungssports, wiederkehrende Grossveranstal-tungen, Welt- und Europameisterschaften oder des Sports allgemein». So lautet die kürzlich von der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur eingereichte Motion. Diesen Worten sind bereits Taten gefolgt. Swiss Olympic hat vor kurzem die Kandidatur von zwei Städten für die Organisation der Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 erhalten: Lausanne und Luzern. Doch nur eine der beiden kann sich 2015 beim Internationalen Olympischen Komitee, IOC, um den Zuschlag als Austragungsort bewerben. Zunächst gilt es, Swiss Olympic zu überzeugen, die am 27. Juni 2013 über die Kandidatur entscheidet. Doch die Dachorganisation des Schweizer Sports hat angesichts der hochkarätigen Kandidaturen die Qual der Wahl. Die olympische Hauptstadt Lausanne kann mit ihrer Erfahrung bei der Organisation von sportlichen Grossveranstaltungen auftrumpfen; zuletzt die World Gymnaestrada 2011 mit nahezu 20'000 Teilneh-menden. Luzern im Herzen der Schweiz ist angesichts der bestehenden regionalen Infrastruktur als Austragungsort geeignet. Zudem wird die Initiative von sämtlichen Sportorganisationen der Zentralschweiz getragen. Welche Stadt wird die Chance haben, sich für die Umsetzung dieses grossartigen Projekts zu bewerben? Wird das IOC 2015 eine Schweizer Kandidatur befürworten? Zurzeit sind noch viele Fragen offen. Nur eins ist sicher: Die Aussicht auf die Durchführung der Olympischen Jugend-Winterspiele 2020 wäre eine Motor für Sportprojekte, insbesondere im Hinblick auf den Nachwuchssport.

ASSA-Tagung 2013 in Bern
Im Rahmen der Messen SUISSE PUBLIC und SWISS INFRASPORT führt die Sektion Deutschschweiz der ASSA am Dienstag, 18. Juni in Bern eine Tagung für Gemeinden, Sportanlagenbetreiber, Sportorganisationen und weitere Sportinteressierte durch. Das Programm sowie das Anmeldeformular stehen unter www.assa-asss.ch/tagungASSA2013 zum Download bereit.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Wenn ein Projekt wie eine Olympiakandidatur scheitert, besteht ein hohes Risiko, dass die geleistete Arbeit zunichte gemacht wird. Doch nach dem kürzlichen « Nein » des Bündner Volkes gegen die Kandidatur der Olympischen Winterspiele ist es absolut notwendig, dass Sport- oder Sportförderungsprojekte in der Schweiz weiterhin vorangetrieben werden.

Anfang Mai hat die Nationalrats-kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur eine Motion in diesem Sinn eingereicht, die insbesondere auf die Entwicklung und die Unterstützung von Vorhaben zugunsten des Brei-tensports, der Nachwuchsförderung und des Spitzensports abzielt. Die Arbeitsgemeinschaft schweizerischer Sportämter erachtet diesen Schritt als eine grosse Chance für die Förderung von Sport und Bewegung auf nationa-ler Ebene. Wir hoffen, dass das Par-lament unsere Sicht der Dinge teilt und diese Motion unterstützen wird. So können wir der Bevölkerung weiterhin optimale Rahmenbedingungen für den Breitensport bieten, den Nachwuchssport unterstützen und den Leistungssport fördern.

Freundliche Grüsse

Sami Kanaan, Präsident ASSA
Conseiller administratif der Stadt Genf

 

Herausgeber und Redaktion:
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter
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