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Nr. 4 / 2012 - Dezember  
       

St. Moritz 2022: Die Entscheidung liegt beim Bündner Volk
Anneaux olympiques

Mit 100 zu 16 Stimmen hat sich das Bündner Kantonsparlament nach einer lebhaften Diskussion mit grosser Mehrheit für den Achtmillionenkredit für die Vorbereitung der Kandidatur ausgesprochen. Am Dienstag 3. März 2013 liegt somit die Entscheidung über die Möglichkeit der Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 beim Bündner Volk, das an die Urnen gerufen wird, um über die Einreichung der Kandidatur abzustimmen.

Die Arbeitsgemeinschaft der schweizerischen Sportämter (ASSA) hat dem Bund ihre Position mitgeteilt und begrüsst das Vorhaben der Partner des Bündner Projekts. Die mögliche Austragung der Olympischen Spiele wäre ein hervorragendes Werkzeug zur Sportförderung sowie zur Entwicklung der Infrastrukturen und ginge Hand in Hand mit den Zielsetzungen der Sportämter, die sich kontinuierlich für die Verbesserung des Stellenwerts der Bewegung in der Bevölkerung engagieren.

Die Sportämter der Schweizer Städte und Gemeinden sind davon überzeugt, dass sämtliche notwendigen Mittel eingesetzt werden, um sicherzustellen, dass die positiven Auswirkungen einer Kandidatur und der eventuellen Austragung der Olympischen Spiele möglichst weitreichend und nachhaltig sein werden. Der Jugend- und Breitensport könnten in hohem Mass von diesem Vorhaben profitieren. Darüber hinaus ist die ASSA davon überzeugt, dass die Projektverantwortlichen in der Lage sein werden, den von den Schweizer Sportämtern seit mehreren Jahren vorgegebenen Kurs beizubehalten – eine umsichtige Politik für den Bau von Sportinfrastrukturen unter Einhaltung der Richtlinien der nachhaltigen Entwicklung und der künftigen Nutzung.

Teilt das Bündner Volk unsere Sicht der Dinge? Am kommenden 3. März werden wir mehr wissen.

Kitesurfen auf Schweizer Seen erlaubt
Das Kitesurfen wird ab heute den anderen Sportarten, die auf Schweizer Seen ausgeübt werden, gleichgestellt. Der Nationalrat hat diese Entscheidung gefällt, wobei sicherlich ins Gewicht gefallen ist, dass Windsurfen an den Olympischen Spielen in Rio in 2016 durch Kitesurfen ersetzt werden soll.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Das Jahr 2012 neigt sich seinem Ende zu. Dies möchten wir zum Anlass nehmen, um einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Auch dieses Jahr hat die Arbeitsge-meinschaft schweizerischer Sportäm-ter (ASSA) ihre Rolle als Gesprächspartnerin der nationalen Instanzen hervorragend ausgeübt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird unsere Arbeitsgemeinschaft auch 2013 weiterhin mit dem Bundesamt für Sport zusammenarbeiten, dies nicht nur, um massgebliche Projekte zur Bewegungsförderung in der Schweiz zu verwirklichen, sondern auch mit dem Ziel, unseren Mitgliedern – den wichtigsten Förderern des Sports in unserem Land - Gehör zu verschaffen. Diese Zusammenarbeit ist ganz offensichtlich von grundlegender Bedeutung und wir freuen uns, dass sie von Jahr zu Jahr weiter gefestigt wird.

Das Jahr 2013 bietet uns zusätzlich die Chance, neue Projekte anzustos-sen, die darauf abzielen, die Leistun-gen für unsere Mitglieder weiter zu verbessern.

Schliesslich werden wir im Rahmen unserer Newsletter weiterhin sportpo-litische Themen präsentieren und hoffen, dass wir immer mehr Leserin-nen und Leser gewinnen können.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr 2013.

Freundliche Grüsse

Sami Kanaan, Präsident ASSA
Conseiller administratif der Stadt Genf

 

Herausgeber und Redaktion:
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter
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