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Nr. 3 / 2012 - Oktober  
       
Installations sportives
Am 23. August dieses Jahres fand die 37. Ausgabe von Athletissima statt.

Athletissima und Weltklasse führen das Meeting-Ranking an
Anfang September wurde das Ranking der besten Leichtathletik-Meetings auf der Website all-athletics.com veröffentlicht. Athletissima (Lausanne) wird unter 673 bewerteten Meetings zum Sieger erkoren, knapp vor dem Weltklasse-Meeting in Zürich. Bei der Bewertung werden sowohl die Leistungen als auch die Qualität des Starterfelds bewertet. In dieser Saison wurden in Lausanne im Stade de la Pontaise die besten Leistungen erzielt, während Zürich das hochklassigste Starterfeld vorweisen konnte.

Genf und Luzern ziehen nach
Die zwei Top-Plätze der beiden grossen Leichtathletikveranstaltungen in der Schweiz werden durch den 22. Rang des Meetings Spitzen Leichtathletik in Luzern und dem 45. Platz von Athletica, dem Genfer Meeting, abgerundet. In den letzten beiden Saisons wurden diese Anlässe unter hervorragenden Bedingungen durchgeführt. Zu den Teilnehmern zählten Top-Stars der Leichtathletik wie der Jamaikaner Johan Blake oder der Franzose Christophe Lemaitre.

Dank der qualitativ hochwertigen Infrastruktur und Organisation weist die Schweiz eine hohe Dichte von hochklassigen Leichtathletikanlässen auf.

70 Millionen für Sportanlagen von nationaler Bedeutung
24 Stimmen gegen 12 - der Ständerat folgt dem Nationalrat, erfüllt die Wünsche des Sports und gibt ein klares Signal zugunsten der Bewegungsförderung in der Schweiz! Während der Bundesrat anfänglich einen Kredit von 50 Millionen Fr. für die vierte NASAK-Vorlage (Nationales Sportanlagenkonzept) beantragte, erhöhte der Nationalrat in der Sommersession diesen Kredit auf 70 Millionen Fr. Am 17. September lag somit der Entscheid in der Hand des Ständerats. Das Thema gab Anlass zu regen Debatten, doch schliesslich wurde trotz Budgetrestriktionen die vom Sport gewünschte Kreditaufstockung um 20 Millionen Fr. bewilligt. Dies ist eine ausgezeichnete Neuigkeit für die schweizerischen Sportämter sowie generell für den Schweizer Sport. Handelt es sich vielleicht um die ersten politischen Auswirkungen des Wunsches des Bundes, im Jahr 2022 die olympische Flamme in Graubünden brennen zu sehen?

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Liebe Leserinnen und Leser,

Die Zustimmung der eidgenössi-schen Kammern zum Kredit von 70 Millionen Franken zugunsten des NASAK (Nationales Sportanlagenkonzept) unterstreicht den hohen Stellenwert, den der Sport in unserer Gesellschaft geniesst.

Die Arbeitsgemeinschaft Schwei-zerischer Sportämter (ASSA) begrüsst dieses Ergebnis und dankt den Mitgliedern der Bundesversammlung für ihre Unterstützung zugunsten der Bedürfnisse des Sports.

Die vierte NASAK-Vorlage beinhaltet bedeutende Investitionen in die nationalen Sportanlagen. Das Vorhaben ist zwar hauptsächlich auf den Spitzensport und die Nachwuchsförderung ausgerichtet, doch die positiven Auswirkungen sprengen diesen Rahmen bei weitem. Der Spitzensport beeinflusst das Bewe-gungsverhalten jedes Einzelnen und fördert dadurch den Breitensport mit Hundertausenden von Sporttreibenden.

Auf organisatorischer Ebene hat die ASSA Sébastien Reymond zum Generalsekretär ernannt. Er löst Ernst Hänni ab, dessen Mandat abgelaufen ist. Wir danken Herrn Hänni für die ausgezeichnete, geleistete Arbeit und heissen seinen Nachfolger herzlich willkommen.

Freundliche Grüsse

Sami Kanaan
Präsident ASSA
Conseiller administratif der Stadt Genf

 

Herausgeber und Redaktion:
Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter
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